29.12.15

rund





so holprig +
arg gewesen das
sich neigende jahr
rund soll es werden
das neue wünsche
ich mir dir euch
uns allen


ephemere ingredienz/i/en womöglich u.a.

・・

zuversichtsfroh
für nach weihnachten gut


ineins :: hemd bluse kleid
leger chic
in schwarz natürlich


kaschmirhosenhimmel auf japanisch


keramik als pupillenbett
lucie rie
so gut


im tortenformkreis
umwerfend deliziöser



eingaumgedankliche löffelinspirationen
yuichi takemata



ein vorab-augapfelwurf auf dieses famose schrift-projekt von ellmer stefan
(beginnmerkflüstern :: 4.1.!)


weiter im knausgårdlektürereigen
eindeutig gute titelreihenfolge


zum rübertanzen und -klatschen ins neue runde
musik, titelgemäß uneckig



landet gut dort


23.12.15

*




we don't see things as they are,
we see them as we are.

(anaïs nin)



in diesem sinne
wir sehen uns

*

gute rauhnächte
euch
und sterngold






20.12.15

necessaire



▽▷

kulturtäschchen, toilettetasche etc.
definitiv notwendig. necessaire. 

vergesse ich viel zu oft, die bezeichnung.
sollte ich wortschatzaktivieren.

aus einem lederrest, 37 x 52 cm,
raue seite außen, zweckmäßig ungefüttert.
liebstes detail :: keine bodennaht.
reißverschluss rein, seiten zusammen, ecken abgenäht.

da gehen sie alle locker rein,

17.12.15

dodleinfach & mondän









anschlagen – glatt rechts stricken – abketten – zusammennähen
c'est tout

genau die richtige nadlerei für lange winterarbende

der allereinfachste pulli, den ich je gestrickt habe
(& bestimmt auch stricklos möglich | nähbar aus dehnbarem material)

konkret (maße nach belieben anpassbar) :: ein 52 cm breites und 145 cm langes rechteck stricken
an den beiden schmäleren enden zum schlauch zusammennähen
mit der naht als bruch auflegen
öffnungen oben :: links 40 cm, rechts 13 cm – den teil dazwischen zusammennähen
öffnungen unten wie oben, nur seitenverkehrt :: links 13 cm, rechts 40 cm

will heißen
(nähte blau markiert)


einzige kleine denkchallenge
das hineinschlüpfen

wenn geschafft
hat er was mondänes




verlinkt mit :: RUMS

16.12.15

doch noch kekse



*

man glaubt es kaum
unterm weihnachtsbaum

hab ich doch wirklich kekse gebacken
ausstecherlos – gelöffelt, gekugelt, getalert
drei verschiedene sorten noch dazu
oder fast
der grundteig ist ein und derselbe
und dann wird variiert

nach diesem rezept

kann ich sehr empfehlen für keksessfreund(inn)e(n) mit übermächtigem ~backschweinehund



11.12.15

irgendwie sehnsucht








*

eigentlich bin ich ja froh über das unwinterliche wetter
zugleich hab ich aber irgendwie sehnsucht nach ein paar schneeflocken


*

da wären dann die veganen stiefel genau richtig
die haben etwas
finde ich einfach cool
dass sie aus recycling-material sind, sowieso, aber auch ihr aussehen

+

wenn ich nämlich etwas nicht gern stricke, 
dann sind das fingerhandschuhe

*

für drinnen dann bitte eine solche decke
mit ihrem leinenanteil sollte die uninteressant für motten sein,
wie ich mittlerweile dank gabi weiß

+

dazu der langsame erzählrhythmus von karl ove knausgård
[zweihundert seiten »sterben«-lektüre erst; bislang mag ichs sehr]

+



*

am haubenstrickmuster feile ich gerade
in erwachsenengröße
da brauch ich vielleicht probestrickerinnen
gäbs da wen, der wollen würde?

*

daneben hockt das füchslein und wünscht sich ein jojo
kann ich verstehen

*

notiert für wenn irgendwann die hände wieder einmal frei sind
::

*

versatzstücke für einen genius loci
andere im feinen gleichnamigen projekt von anastasia savinova

*

in ein neues zuhause flattert das schöne paar
in zwei eigentlich
zu stefanie seltner und zu micha | grain de sel
schön

*

bei aller heimeligkeit nicht vergessen,
welch glück ein zuhause überhaupt ist

encore une fois :: helfen mit refugee relief cards von WSAKE

*

so weit
so so
kommkomm, 
lieber sno
[w]




10.12.15

il grande favorito




fertig ist er. einer, der seinen namen verdient. zu befürchten steht, dass das auch die motten so sehen. deswegen trage ich ihn sicherheitshalber durchgehend. unruhe mögen die ja nicht so. und ich tüftle an einer speziellen mottenklatsche. mit eingebauter fusselentfernerfunktion. nach ein paar tragetagen haben sich nämlich die ersten schon gebildet. die wolle ansonsten famos, beeindruckend temperaturregulierend, kuschelweich und durch und durch unjuckend; ärmelloses shirt darunter funktioniert tadellos.

strickmuster :: il grande favorito
wolle :: drops alpaca & drops alpaca silk brushed*
nadelstärke :: 6 und 7

* zweifädig gestrickt; verbrauch für die zweitkleinste größe (die kleinste hätte locker gereicht, er schlabbert schon ziemlich) :: etwas mehr als 4 knäuel von der alpaca und etwas mehr als 5 knäuel von der alpaca silk brushed.

RUMS-premiere für mich. passend auch. wenn diese gefräßigen viecher glauben, sie dürfen daran jausnen, dann rummst es wirklich.

p.s. :: wer noch ein zahnöl-zahnbürsten-paar gewinnen möchte – ich lose am wochenende aus.


8.12.15

dattelbutter | vegan




*

je mehr kerzenleuchten auf dem adventkranz, desto begnadeter ich dattelesserisch.
[die pralinen gerade kürzlich bei mama im sesammantel verkostet – gaumenfrohsinn stiftende variante.]
also wieder datteln. wieder schnell. diesmal für aufs brot.

*

300 gramm entsteinte datteln gemeinsam mit 2 teelöffeln frischem zitronensaft und je einem viertel teelöffel zimt, galgant, kardamom, muskat & vanille (oderoderoder oder und) in einen topf geben und zu zwei drittel/n (wieder so ein schönes grammatik-thema) mit wasser bedecken. zum kochen bringen und bei reduzierter temperatur deckellos 10 bis 20 minuten köcheln lassen, bis eine feste masse entstanden ist. mit dem zauberstab pürieren und in ein einmachglas füllen. danach in den bauch. (einmachglasphase hunger-/gusto-bedingt auslassbar.)



was frischbrotnot lehrt :: geschmacksknospenbegeisterndst auch auf dem ikea-kardamom-zwieback.




5.12.15

badezimmerliaison + giveaway





*

manchmal passiert es und es finden sich zwei.
zwei, die so richtig gut zueinander passen.

*

mein badezimmer habe ich bislang nicht als hotspot für solche bekanntschaften wahrgenommen. was sich dort an kosmetika tummelt, ist einander ja durch und durch vertraut. immerhin kommen die herrschaften allesamt aus bestem ringana-hause. und sie teilen alle die gleiche formidable gesinnung :: biologisch, umweltfreundlich, vegan, nachhaltig steht auf ihrer eintrittskarte. [marginalie :: ringana hat kürzlich erst den österreichischen klimaschutzpreis gewonnen. hier gibts ein kleines filmchen dazu.]

die einzigen, die sich daran bislang überhaupt nicht gehalten haben, sind die zahnbürsten. aber jetzt hat sich da doch glatt eine gefunden, die sich ganz formidabel in die grüne runde fügt – und sogleich meinem allmorgendlichen begleiter, dem heiß geliebten ringana-zahnöl, schöne augen gemacht :: die hydrophil-zahnbürste mit bambus-griff und bio-kunststoff-borsten ist wasserneutral produziert und biologisch vollständig aubbaubar (hier alle fakten auf einen blick).

*

ein ideales paar, die beiden. zahnöl froh, beißerchen froh, ulma froh.




weil frohheit eine ist, die ganz eintrittskartenlos jederzeit in jedes badezimmer einziehen dürfen sollte, und überdies umso besser ist, bei je mehr menschen sie zu gast ist, möchte ich zweien von euch ein stückchen von ihr schenken. in form je einer hydrophil-zahnbürste und eines ringana-zahnöls in reisegröße. einfach unterhalb einen kommentar hinterlassen.


und im übrigen finde ich ja, dass das feine pärchen ein ganz grandioses weihnachtsgeschenk ist ::

* die zahnbürste gibts für € 3,90 im variablen ökodruckfarben-kleid im hydrophil-shop zu bestellen.

* das zahnöl mit kaltgepresstem bio-sesamöl, javanischer gelbwurz und pflegenden und erfrischenden ätherischen ölen kommt für € 11,80 direkt aus dem rührwerk ins neue zuhause – bestellbar hier.


p.s.: im ringana-adventkalender gibt es bis weihnachten jeden tag ein anderes produkt um –20 %.

:::

ich danke hydrophil fürs zurverfügungstellen einer kleinen zahnbürstenfamilie.

darüber hinaus handelt es sich hierbei nicht um einen gesponserten post im herkömmlichen sinne; ich bekomme nichts dafür, dass ich das hier schreibe. aber ich freue mich natürlich, wenn ihr im falle einer bestellung bei ringana, bei der frage danach, wo ihr von ringana erfahren habt, meinen namen (ulrike krawagna) angebt. warum und wieso das ganze, könnt ihr da nachlesen. 

bei fragen genügt ein klick auf das brieflein in der sidebar links, ihr wisst ja bescheid.

p.s.: selbst nicht facebookerin habe ich hier noch einen hinweis für alle diesbezüglich bewanderten :: fürs ebendortige ringanaliken erhält man einen € 5.00-ringana-gutschein, den man bei einer bestellung im shop einlösen kann.



3.12.15

über mich



... und über eine handvoll andere dinge plaudere ich heute bei andrea | holunder. frohes lesen!


1.12.15

das füchslein trägt ...




..., beinahe abradelbereit helm und aus unerfindlichen gründen – von schnee weit und breit keine spur – unbedingt erforderliche schibrille in händen, den nach fast zwei jahren immer noch passenden gathering-stripes-pulli, die haube von hier (das strickmuster bin ich immer noch schuldig, kommt demnächst) und für die haxerlwärme auf dem mamarückenradtaxi eine formidabel kuschelwarme fleece-überhose nach dem schnittmuster »pluderhose bonny«. kältegewappnet. mal sehen, ob sie kommt.


verlinkt mit :: creadienstag



27.11.15

ein bisschen illumination





*

ich bekenne mich :: zur winterlichen indoor-haubenträgerschaft.
warme ohren machen irgendwie helle gedanken.
dem erhabenen zweck entsprechend darf ich mir heuer 
– nach jahrelanger selbststrickerei –
eine schöne, noble aus kaschmir gönnen, hab ich entschieden.
im dunklen das fragezeichen, ob mir die farbe auch passt ...

*

raumilluminierender beistand erwünscht.
bei ihr habe ich so schöne kerzenleuchter gesehen.
und dann den hier entdeckt.
der wird zu mir wandern wollen.

*

baucherhellendes darf auch nicht fehlen.
kekse mag ich. sie zu backen nicht.
es sei denn, man braucht nur eine rolle zusammenzuwursteln und die kekse dann runterzuschneiden.

*

nervenschonende musik dazu.
mit ein bisschen illumination am ende von lied 2.
erwartbar und unaufgeregt dahindudelnd.
das hilft. kuhzeichenerprobt.
13 kühe marschieren übrigens zu fräulein rucksack.

*

warme füße fehlen noch.
diese patschen möchte ich jetzt endlich einmal häkeln.

*

und wenn ich da so sitze, mit haube und kerze und keksen und musik und häkelzeugs,
am besten noch mit einem häferl chai-punsch
(ein schüsschen weißen rum in den von mir bei lotta einmal aufgezeichneten stell ich mir fein vor),
dann führt das vermutlich unweigerlich zu »Various Illuminations (of a Crazy World)«.

(wirklich leuchtend, die maira kalman.)

*

oder so.
gut so.
jedenfalls.

habt's hell!


23.11.15

drei



...

drei jahre hier.

danke fürs begleiten.

euch allen.


und einer durch eine geschenkte fleckvieh-herde in kalenderform :: salto di mucca in den kuhsegenbringenden milchtopf via kommentar gleich hier unterhalb (teilnahme für accountlose gerne via brieflein in der sidebar links). wohin der kuhmarsch geht – mehr in bälde hierorts; einfach wieder reinschauen.

und wer sicher gehen will :: ein paar wenige kalenderexpemplare sind noch da. bestellung wie gehabt.


freude machts mit euch.

– to be continued –




20.11.15

dattelpralinen



in manchen dingen bin ich strikt. in manchen nur halb. pralinenmäßig beispielsweise. eigentlich bin ich so gar nicht der pralinentyp. insofern :: mäßiges interesse an essbarem, das sich so nennt. insbesondere am selbermachen. diametral dazu mein verhältnis zu datteln. und dann die beiden so vereint in einem wort ... wider alle linguistische logik kugelte sich die dattel gefühlsmäßig in den determinatum-rang (you know). also doch. was für ein glück. so famos!

180 gramm medjool-datteln und 50 gramm cashewkerne (oder nüsse) zerkleinern. mit 2 esslöffeln hafermark, einer prise salz, nach belieben galgant, kardamom, ingwerpulver und zimt und etwas wasser vermengen und mit einem pürierstab in eine grobe paste verwandeln. kugerl formen und in haferflocken wälzen. in konfektpapierförmchen betten und im kühlen weichheit weichen lassen. der striktheit quasi.

nervennahrung im übrigen, in mehrfacher hinsicht. unaufwendig zum einen. und zum anderen :: b-vitamine, kalium, magnesium. (calcium und zink noch als draufgabe. gesund also sozusagen – verputzte man nicht alle auf einen haufen ...)


18.11.15

2016er





auf ein besseres, ein gutes.

⁌ ⁍

12 fleckvieh-tuschezeichnungen, in kleinauflage gedruckt im feinen a6-format auf schwerem, naturweißem, säurefreiem papier. für das gute nachleben als klamerhängungsaffine loseblattsammlung konzipiert, kuhgeborgen eingehüllt im fuchsbegürtelten mantel aus blatt № 13.





für € 16,00 + porto macht sich die herde auf die hufe und galoppiert ins neue zuhaus. einfach das brieflein in der sidebar links anklicken und bescheid geben. solange der vorrat reicht.

* AUSVERKAUFT *









17.11.15

willkommenskultur


via WSAKE



zwei artikel über die bedeutsamkeit einer großzügigen willkommenskultur
1 & 2

...

anna | WSAKE hat sich ein sehr feines projekt ausgedacht und in kooperation mit magdalena ettl acht verschiedene grandiose weihnachtskarten gestaltet, deren reinerlös zur gänze der flüchtlingshilfe zugutekommt



hier kann man die REFUGEE WELCOME CARDS bestellen

ich bin wirklich sehr angetan – von der idee und vom ergebnis gleichermaßen
die meinen sind schon auf der reise


13.11.15

das eine – und das andere



⦿

wir sind ja alte bergfüchse
das ist das eine
.
das andere, das, was ich abseits des wanderns mag
z.
b.

::

eine hose, die, obwohl ich das sweatpants grundsätzlich nicht zutraue, echt chic [sic!] aussieht

*

mit der bluse v.a.

*

noch lieber naturhölzern. aber die verstrebungen!
die perspektive hat etwas m.c. eschersches, nicht?

*

aber so richtig

*

für die ohrwascheln :: das lied
– zeit, endlich wieder einmal die gitarrenfinger auszupacken –

*


*

die nehm ich als vorlage zum selberbasteln

*

stricken
(kurz vor vollendung des erwähnten pullis ist mir die wolle ausgegangen,
ich erwarte sehnsüchtigst den bestellten nachschub, den es hier nirgends zu kaufen gibt)
+
wobei ich nicht so ganz durchblicke bei diesem konzept
& mir denke :: lieber gleich den ganzen betrag spenden und wollreste verstricken
und meinetwegen ein badge o.ä. fürs gemeinsame statement

*


*

(danke, michael!)

**




und dann wieder wandern
durch märchenlandschaften
am liebsten

ein bisschen magie
à la »freitag, der 13.«

10.11.15

das füchslein trägt ...



... einen rosaluftig versonnenen himmelsblick und eine novemberblume (sic! sic! sic!) im haar.

in die mamajacke wurde erst nach dem sonnenuntergang geschlüpft. darunter verbirgt sich ein neues raglan-shirt aus einem alten papa-leiberl, bis zum letzten eckerl ausgenutzt, selbst die bündchen sind direkt übernommen. das ende der innerfamiliären kurzarm-zu-langarm-shirt-upcycling-fahnenstange ist nun endgültig erreicht, es sei denn der monsieur entscheidet, fortan zu deutlich größeren größen zu greifen. man weiß ja nie, das füchslein switcht immerhin auch zwischen blume und »schwert«.


was das betrifft :: wir haben hier mittlerweile ein ganzes stockarsenal, je monströser die ausführung desto lieber. als schnitzmaterialempfängerin werde ich da vom kleinen jäger und sammler allerdings nicht einkalkuliert. schwertschnitzerei ausgenommen, vermute ich. mal schauen, ob der creadienstag in sachen holzverbastelung anderweitig gutes ausspuckt.

t-shirt :: wie so oft basierend auf dem regenbogenbody-schnittmuster
hose :: heiß geliebte und mittlerweile mit noch mehr flicken versehene mama-jeans-upcycling-jeans nach mix & moritz


8.11.15

nippon



WÄRE ICH EIN GUTER JAPANER?
(aus: peter fischli | david weiss: FINDET MICH DAS GLÜCK?).


mein fragenschatzkisterl. hier auch schon. und hier auch.
die kuh ihrerseits – ein kleiner vorgeschmack auf den 2016er-kalender. bald ist er da.

5.11.15

fürs gesichterl



nach langem wieder einmal ein bisschen naturkosmetik hier. hinter dem fliegenden vogerl links verbirgt sich übrigens eine neu gebastelte seite mit ringana-basisinfos. falls ihr mal klicken wollt.


der teil meiner haut, der sich in meinem gesicht befindet, will nicht immer so, wie ich wohl will, ilsebill. ganz schön frech. tanzt mir da einfach so auf der nase herum. mag ich gar nicht. also habe ich mich auf die suche begeben nach kleinen verbündeten, die potenzial haben, mir beim durchsetzen meines willens hilfreich zur seite zu stehen. naheliegenderweise habe ich mich da bei ringana umgeschaut. und mir eine kleine schützenhilfekompanie zusammengestellt, die tapfer tut, was ich mir erhofft habe :: das hautbild klären, die poren verfeinern, für eine schön weiche und glatte haut sorgen und sie frisch und ebenmäßig aussehen lassen. und die übermächtigen hormone sind auch bei weitem nicht mehr so erfolgreich beim dazwischenfunken.




das sind sie, meine treuen gesichtspflege-schätze ::

für die erste portion geschmeidigkeit ist zuerst die reiningungsmilch dran. ein pumpstoß genügt. im angefeuchteten gesicht verteilen und mit lauwarmem wasser abwaschen. auch mascara lässt sich damit ganz wunderbar entfernen (ein befeuchtetes wattepad ist hilfreich).

milde waschsubstanzen auf zuckerbasis, extrakte aus steinklee, ringelblumen, ginkgoblättern, jojoabsamen und rosmarin, rosenwasser und hochwertige öle aus sesam, mandelkernen und traubenkernen befreien die haut schonend und effektiv von unreinheiten und stärken ihr natürliches gleichgewicht.

°

als nächstes ist das gesichtswasser L an der reihe. lange habe ich diesen schritt ausgelassen, aber mittlerweile schwöre ich darauf. danach fühlt sich die haut unheimlich weich an. auf ein wattepad geben (aufgrund seiner leicht schäumenden textur reicht auch hier ein pumpstoß) und damit sanft über das gesicht streichen.

rosenwasser, apfel- und orangenfruchtwasser beleben die haut und grüntee- und erlesene kräuterextrakte wirken beruhigend und sorgen für ein entspanntes hautgefühl.

°

⟼ jetzt kommt mein geheimtipp :: das männerfluid.

eigentlich ist das, wie der name schon sagt, ja für männer als abschluss der pflege nach der rasur. gut, dass ich es dennoch probiert habe; denn ich bin schlichtweg entzückt davon :: seine textur ist wunderbar leicht, es spendet ganz viel feuchtigkeit, zieht rasch ein, mildert irritationen, hat einen leicht mattierenden effekt und lässt das hautbild viel, viel feiner erscheinen.

dass sich die haut damit so zart und geschmeidig anfühlt, liegt an der riesenportion nachtkerzen- und kokosnussöl, die das männerfluid enthält. diese wertvollen öle sind dafür bekannt, tiefenwirksam feuchtigkeit zu spenden und so trockenheitsfältchen zu reduzieren, die haut zu beruhigen, die talgabsonderung zu reduzieren und das hautbild allgemein zu verbessern. hochwertige knospenextrakte verwöhnen die haut zusätzlich, bisabolol wirkt entzündungshemmend, ingwerextrakt und koffein beleben.

und dann ist da noch ein ganz besonderer wirkstoff drinnen :: ectoin. ectoin ist eine natürliche substanz aus der gruppe der extremolyte, die von mikroorganismen produziert werden, um sich vor extremen bedingungen zu schützen. ectoin wirkt zellschützend, entzündungshemmend und pflegend und ist in der lage, die zellmembranen gegen schädliche umwelteinflüsse zu stabilisieren und dadurch allergische symptome wie rötungen, jucken oder brennen zu reduzieren.

°

wenn vereinzelte hautpartien nach mehr reichhaltigkeit verlagen, bekommen sie einen tupfen cremekonzentrat. darüber hab ich hier schon einmal geschrieben.

°

das sahnehäubchen oben drauf ist zu guter letzt das tönungsfluid. auch so ein großer favorit von mir. sorgt für einen natürlich-ebenmäßigen teint, ohne die haut zuzukleistern oder geschminkt aussehen zu lassen. hier habe ich darüber berichtet.

_  _ -  .  ..

falls jemand ausprobiert :: mich würden eure erfahrungen sehr interessieren.




es handelt sich hierbei nicht um einen gesponserten post im herkömmlichen sinne; ich bekomme nichts dafür, dass ich das hier schreibe. aber ich freue mich natürlich, wenn ihr im falle einer bestellung bei ringana, bei der frage danach, wo ihr von ringana erfahren habt, meinen namen (ulrike krawagna) angebt. warum und wieso das ganze, könnt ihr da nachlesen. 

bei fragen genügt ein klick auf das brieflein in der sidebar links, ihr wisst ja bescheid.

p.s.: selbst nicht facebookerin habe ich hier noch einen hinweis für alle diesbezüglich bewanderten :: fürs ebendortige ringanaliken erhält man einen € 5.00-ringana-gutschein, den man bei einer bestellung im shop einlösen kann.




3.11.15

lebensbrot



the life-changing loaf of bread gondelt schon seit einer kleinen ewigkeit durch die unendlichen netzweiten. mein erster eigener körnerbrotversuch liegt auch schon einige zeit zurück – hervorgebracht hat er einen durchaus deliziösen, physiognomisch aber kaum berührungspunkte mit dem, was man sich gemeinhin unter einem brot vorstellt, aufweisenden bröselhaufen. weil es mich aber so verlockt hat, habe ich nun endlich einen neuanlauf unternommen; mit wirklichwirklich famosem ergebnis. mindestens so ideal für unter die butter wie das nussbrot. und das machen selbst war auch die reinste freude :: kein abwiegen, kein kneten, kein teiggepick. kurzum :: brot will ich jetzt immer so.

weil ich eigentlich ganz zufrieden bin mit meinem leben und mir der sinn zurzeit gar nicht so sehr nach tiefgreifenden veränderungen steht, habe ich ein klitzekleines bisschen am originalrezept geschraubt, nur zur sicherheit; auf dass daraus einfach ein lebensbrot werde ::

1 becher sonnenblumenkerne
3/4 becher gemischte nüsse
2 becher heidenmehl (gemahlener buchweizen)
1/2 becher leinsamenschrot
3 el flohsamen (im ganzen)
2 el chiasamen
1 tl steinsalz
2 el kokosöl
1 1/2 becher wasser (gerade so warm, dass das kokosöl darin flüssig wird)

alle trockenen zutaten vermengen, ebenso kokosöl und wasser zusammengeben – und dann alles miteinander vermischen und in eine kastenform füllen (ich leg die vorher mit backpapier aus); gleichmäßig verteilen. nach lebensrealität quellen lassen, mindestens jedenfalls zwei stunden, bei mir wars ein ganzer tag. ins auf 175° celsius vorgeheizte backrohr schieben, nach 20 minuten auf ein backblech stürzen und weitere 40 minuten backen. vor dem anschneiden vollständig auskühlen lassen.

frohes leben!

29.10.15

noankastl





herbstwollen :: mehr ruhige stunden einbauen in die tage

°

zum herumwandern
zwischen den goldenen birkenblättern rucksack-camoufliert

°

zum herumsitzen
– gern würd ich auf so einen füchslein-sessel passen –

°

zum sinnieren

über eine ernsthaft ins auge zu fassende wintermantel-option zum beispiel
um den alljährlichen entscheidungsaufschub doch noch zu einem guten ende zu bringen
ist ja nicht gerade das, was man eine günstige investition nennen könnte, so ein mantel
was es nicht einfacher macht

andere leute sind da mutiger und schreiten selbst zur nähtat
meine nähkünste und geduld sind aber mit einem rock auch ausreichend ausgelastet
wobei ich mit dem selbermachen eines mäntelchens fürs füchslein zumindest liebäugle

°

zum inderküchewerkeln
die kürbis-ricotta-quiche verlockt mich sehr

°

zum lesen

zum einfachschönfinden

+
wär der nicht auch ein famoser ring, liebe anna?
+
die illustrationen von jay dart
und sein kostenloses e-book Wanderer the Yawnderer
+

zum beizeiten einfach einmal nur ins narrenkastl schauen

.
.

immerhin ist müßiggang aller weisheit anfang

deshalb bin ich auch gerade so miserabel im wortehinterlassen auf anderen blogs
(wegen der anfangenden weisheit nämlich, what else?)


... habts ruhig.

26.10.15

der verliebte koch



zu meinem großen glück habe ich mit dem füchslein einen kleinen menschen an meiner seite, der meine leidenschaft für schöne kinderbücher teilt. und zu unser beider glück gibt es davon gar nicht so wenige, wie man auf den ersten buchladenblick glauben könnte. ein mindestens rehkniehoher stapel ist hier mittlerweile zu einer fein bestückten preziosen-miniatur-bibliothek zusammengerückt und lässt tag für tag, abend für abend unsere vor::leseherzen quietschfidelieren. jüngster freudensprunganlass :: Der verliebte Koch von verena hochleitner.

es ist eines dieser bücher, deren gestalterische ästhetik mich auf den ersten augapfelwurf in ihren bann zieht: querformat, matte haptik und dezente warmtonigkeit des papiers, reduzierte farbgebung, schlichte, klare typographie – und nicht zuletzt grandiose illustrationen oder vielmehr :: bilder.

bilder, die etwas anarchisches, sperriges, die konvention gegen den strich bürstendes in sich tragen – pflänzlein einer subtilen mésalliance, die, wie ich glaube, aus dem mit kompositorischer souveränität und präzision betriebenen spiel mit versatzstücken aus kinder- und jugendzeichnungen erwächst. die wahrung der intakten form mit ihren spielarten des röntgenbilds, der hie und da auftauchenden umklappung und des additiven zusammenstoppelns der einzelnen bildemente (ein wahres fahrzeug-schatzkistchen im übrigen!) hüpfen einem förmlich entgegen. um nichts weniger ist es aber wohl die narrative struktur, die an kinderbilder denken lässt.



wie auf einer ausgebreiteten filmrolle reihen sich vor fabulierlust sprühende einzelszenen in schwarz und weiß und dem sich dazwischen aufspannenden spektrum an graustufen aneinander und entfalten das panorama einer welt, durch die sich die verliebten gedanken des kochs in kontrastierendem grün hinfortzwirbeln: träumerisch in die suppe eingerührt, durchwirken sie nach und nach die ganze stadt und bilden den roten grünen faden der geschichte der ausbreitung einer im wahrsten sinne herzergreifenden liebesepidemie.

so wenig diese geschichte im grunde der verbalen ausformulierung bedarf, so stimmig setzt verena hochleitner bild und text miteinander in beziehung. grafisch sowieso – feinnervig ausbalanciert ruhen gezeichnetes, buchstabiertes und weißraum nebeneinander. aber auch die sprache selbst schmiegt sich der bildwelt im aufnehmen ihres duktus passgenau an. schnörkellos ist sie und gerade und zugleich ausgestattet mit einem feinen gespür für semantische bandbreiten; wortwitzig und humorvoll auch im entwurf einer diversitätsträchtigen gesellschaft auf der höhe der zeit.



eigentlich ist das aber alles viel zu nüchtern und zu ungelenk gesagt für die extravagante selbstverständlichkeit, mit der Der verliebte Koch auftischt. besser :: die animationsfilmische version des buches (verena hochleitner und ulrike sowoboda-ostermann) ansehen und mit uns im kreis freudespringen darüber, dass es menschen gibt, die solche dinge machen. einfach richtig gut.






ich danke dem °luftschacht-verlag für das freundliche zurverfügungstellen eines rezensionsexemplars.