29.10.13

das füchslein trägt ...



... in weiser voraussicht, weil sie irgendwann kommen wird, die kälte, und schon ausschau nach den ersten schneeflocken haltend, eine — wie ich das gerne nenne, ohne wirklich genau das zu meinen, was es eigentlich laut dem hier angeblich bedeuten soll (im übrigen bekenne ich hiermit auf die metaebene kraxelnd offen und dezidiert meine freude an der weiterdenkenden besinnung auf die genuin zeichenspezifische arbitrarität und konventionalität wie insbesondere an dem diesen beiden fundamentalen charakteristika sprachlicher zeichen innewohnenden wortschatzverändernden potenzial und dem zugehörigen spielfrohen tun und proklamiere wagemutig zwinkernden auges mein credo: neue wörter braucht die welt!) — bebemstlte häkelhaube. der bemstl (ich verwends gleich ein bisschen, das wort, wegen der konventionalisierung) war im herstellungsprozess die größte herausforderung. irgendwie hatte ich vergessen, worauf man dabei achten muss. daher hier mein gesammeltes heuristisch wiedererlangtes bemstlbastelwissen, neudeutsch:


°°° kleines pompon-tutorial °°°

tun eins
aus karton zwei gleich große ringe ausschneiden, wobei der außendurchmesser ungefähr doppelt so groß sein soll wie der innendurchmesser. je geringer der unterschied zwischen außen- und innendruchmesser, desto mehr anschließende wollwicklerei, desto dichter der fertige bemstl/bommel/pompon. auch noch wichtig: der äußere kreis entspricht in der größe dem fertigen pompon.

tun zwei
beide ringe an einer beliebigen stelle entlang der gedachten radiuslinie durchschneiden. das erleichtert das anschließende wickeln ungemein.

tun drei
direkt neben dem schnitt zu wickeln beginnen und gleichmäßig kreisum, bis man wieder am schnitt angelangt ist. von dort wieder zurück und immer so fort, hin und her, bis das loch in der mitte völlig mit wolle ausgefüllt ist. (was wichtig ist, weil sonst alles auseinanderfällt beim anschließnden aufschneiden — ich spreche aus erfahrung ...)

tun vier
mit einer spitzen schere der äußeren ringkante entlangschneiden; einen langen wollfaden zwischen die beiden kartonringe ziehen und festfestfest verknoten.

tun fünf
die kartonringe entfernen und gegebenenfalls mit der schere noch ein bisschen an der runden form des entstandenen bemstls arbeiten.


für den bemstl wie die haube darunter habe ich übrigens drops nepal verwendet, dazu nadelstärke 5. gehäkelt habe ich anders als da diesmal nicht von unten nach oben, sondern von oben nach unten, weil sich mir irgendwie noch keine maschenabnahmemethode erschlossen hat, bei der keine aus dem musterbild herausfallenden, mein auge irritiernden löcher entstehen ...

creadienstäglich behäubt und bebemstlt düsen wir zu made4BOYS und fräulein rohmilch, bei der sich die in selbstgemachte kleider gesteckten kinder heute schon zum 30. mal treffen, hurra und juche.

26.10.13

nationalfeiertägliches



nach langem wieder ein blick ins blau für katja; der herbsthimmel, fraglos mein liebster. und unter ihm: nahe dem perchtenhahn ob meines unangekündigten auftauchens, zumal mit kamera, leicht verdattert dreinblickende kühe.

° 
      °
                                                           °

                                                              Ulkiges Sonett

                                                              Schuriegeln
                                                              Zuriegeln
                                                              Kuh striegeln
                                                                     schmiegeln
                                                                                           
                                                              (christian morgenstern)

                                                                    °
                                                                            °

und weil wir schon bei tieren sind, für die ohren dazu das. und im übrigen ein hoch auf die neutralität. so viel zum heutigen nationalfeiertag. bei einem solchen wahlergebnis gibts ja sonst nicht viel zu feiern für eine nation (ich hör schon auf, ein letztes mal noch).

24.10.13

ein ulmascher perchtenhahn



immer auf der suche nach zukünftigen kalendertieren (haha, ulma sucht den kalenderstar aka ulmas next calendaranimal; ideen und vorschläge immer herzlich willkommen) — 2015 kommt vermutlich bestimmt —, bin ich vorgestern dem hier begegnet. faunistisch überfragt (ist das ein brahma?) nenn ich ihn perchtenhahn für mich, weil er mich mit seinen befiederten beinen so erinnert hat daran; und dann noch der diabolische rougeteint im gesicht ... damit passt er wunderbar zu nics rotsammlung. weitergackern in den tag, mit graphitgegräuter zeichenhand. es wird.

22.10.13

das füchslein trägt ...



... (oder beißt gar?) ein mit seinem massiven polydentalgebiss jeder schnecke (kürzlich erst habe ich gelesen, dass sie bis zu 25000 (!) zähne haben kann) konkurrenz machendes und auch ansonsten der intendierten krokodilform geringfügig »entwachsenes« ... hm, streifenaxolotl vermutlich sowie (dies eindeutig bisslos, ende mit zahn um zahn) — krippenwegbereit — nebst haube von da und immer noch reichlich großem pulli von da eine in lichtlosigkeit sich tarnende und farblos sich gebende in natura recht herbstkompatibel weinrote cordsarouelhose mit petrolfarbenen jerseybündchen nach dem gleichen schnitt wie hier.

ein satz und alles und noch mehr gesagt, haha, syntaktische eskapaden, die schon zu schulzeiten meinem deutschlehrer immer wieder anlass zu stilspezifischem monieren gaben und mir alle lernbereitschaft überdauernder ort der rebellion wie insbesondere der darin wurzelnden bizarren (in h. c. artmannscher anlehung) kniekehlchenkicherfreude in der schriftlichen alltagsperipherie geblieben sind.

und so sehen sie also aus, meine zwei creadienstagsobjekte — wobei die hosenfarben so knallig wie auf dem bild in wirklichkeit nun auch wieder nicht sind, das axolotl aber mindestens porträtgemäß furchteinflößend. wider die zahnlosigkeit. oder vielleicht lächelt es einfach nur.


wir definitiv; hinüber zu all den mit handmadekleidern versehenen kindern bei fräulein rohmilch und made4BOYS.

19.10.13

samstagsklang
























herbstschlafepisoden.

wunschträume nach dem. die füchsleinseele | wollen einhüllen wollen | in das.

dem mohnapfelgeschmack nachhängen.

und wenn die pupillen hervorblitzen
zwischen lidschlitzen,
auf das rascheln des neuen freuen (ulma darf dabei sein).

und dann, ganz wach, das. sehen. hören. atmen.

°          

16.10.13

was ich liebe
























»Wer lieben kann, ist glücklich.«
(hermann hesse)


dann kann ich es wohl. was es ist, das ich liebe, hat stephie von roboti liebt mich gefragt. »Es ist was es ist« (erich fried), habe ich gedacht. und es ist das

15.10.13

das füchslein trägt ...



... nichts in der hand! und: eine bubenlou. vor einer woche hier entdeckt und sofort verliebt, war er unumgänglich, der (bis auf die weggelassenen taschenbögen exakt nach leenaschen änderungen gearbeitete) kapuzenpullinähversuch. und ich — bekennende zugroßfabriziererin, die zukunft kommt bestimmt — finde, der ist ziemlich geglückt. o-ton hübschmadamchen: »was, so etwas kannst du auch?« (u-ton hinsichtlich dessen, was ich sonst so nähe, wohl nicht erläuterungsbedürftig ...) und das füchslein ist sowieso ein unheimlich dankbares benähkind. verkünde ich, ihm etwas neues genäht zu haben, wird es ganz freudig aufgeregt und quietscht beim anblick vor begeisterung, will auch gleich hineinschlüpfen; und in diesem speziellen fall auch nicht mehr heraus und überhaupt dringend ganz und gar: eine kapuze gehört schließlich, wie der etymologophiliemamasohn weiß, auf den kopf. so fühlt sich wahre nähfreude an. und weil ich schon dabei bin, muss jetzt hier auch einmal gesagt werden, dass dieser kleine zwerg das denkbar bereitwilligste model ist. steht da, bis ich fertig bin mit fotografieren. danke, du lieber.

und unter der kapuze trägt das füchslein tatsächlich auch eine neue frisur, die allerdings keinen deut praktikabler ist als die vorige, weil die langen haare vorne lang geblieben sind und nach wie vor (womöglich tiefenpsychologische rückschlüsse auf das elterliche verhältnis zur umwelt zulassend) seine weltsicht zuhängen. ähnlich entspannt wie beim fotografieren im übrigen auch beim friseur. bereiswaffelt zufrieden.


ja, ich mag den schnitt. und ja, vermisse die locken. aber nur ein wenig. denn bald werden sie wieder da sein. und so fein geschnäuzt und gekampelt gehts zu fräulein rohmilch, mizoal und made4boys.

14.10.13

mitt.lauf.genuss und so schöne post



manchmal ist es so.

und so: seit das füchslein vor schätzungsweise rund einem jahr mittagessensgelüste abseits von muttermilch angemeldet hat, haben wir begonnen, mittags zu kochen. und seit das füchslein mittags in der kinderkrippe (aufs bio-feinste im übrigen) verköstigt wird, haben wir damit nicht aufgehört. weil die zeit zum kochen aber nicht allzu ausgiebig vorhanden ist, sollte die zubereitung idealerweise schnell gehen, vorverlegungsflexibel oder zumindest in etappen einteilbar sein. letzteres bestens gewährleistet beispielsweise durch obendrein ziemlich köstlichen hirseauflauf mit blattspinat, schafkäse und pinienkernen. ein wahrer mitt.lauf.

dafür 250 g goldhirse waschen und in 800 ml wasser gemeinsam mit 1 gehäuften teelöffel suppenwürze aufkochen, von der herdplatte ziehen und quellen lassen, bis das wasser ganz aufgesogen ist. ein stück butter unterrühren, mit muskatnuss, pfeffer und salz würzen. | in einer pfanne etwas gutes öl erhitzen, eine knoblauchzehe hineinpressen und 300 g blattspinat tropfnass hineinpurzeln lassen; warten, bis er zusammenfällt und eventuell etwas pfeffern. | hirse in eine gefettete auflaufform pressen, spinat ausdrücken und darauf verteilen. mit 150 g schafkäsebröseln und einer handvoll pinienkernen bestreuen. | bei 180° C ca. 30 minuten backen.

mitt.lauf.genuss / -gepinolei. ja. mehr hmmmmmm hier. und dazu augen- und herzensfreude mit so schöner post. von ihr, von ihr und sonnengold im glas fangend von ihr. ich dank euch voll fröhlichkeit.


montage. ich hab gar nichts gegen sie. so lange sie mittage mitbringen. und manchmal vielleicht sogar post. alles gut.



12.10.13

knetmassenorange im nassgrau



mit der kinderkrippe hat das füchslein viele unheimlich tolle dinge entdeckt. beispielsweise dass man nicht nur »nan« (nein) sagen kann, sondern auch »ja« (ein plötzlicher weltbejahungswandel, der mich zuversichtlich stimmt). oder dass es ein irrsinnig tolles playmobilmotorrad mit manderl gibt, das in füchsleins wahrnehmung das aufregendste spielzeug überhaupt ist (ohne kommentar :). oder dass man nicht nur zeichnen, sondern auch malen kann (ganz stolz hab ich die ersten werke hier, hach). oder dass knetmasse eine ganz famose sache ist. finde ich auch. deshalb haben wir uns unsere eigene gemacht, nach kinderkrippenrezept.

und das geht so:

400 g glattes mehl200 g salz und 2 esslöffel alaun* gut mischen. in 500 ml kochendem wasser lebensmittelfarbe oder ostereierfarbe auflösen, zu den trockenen zutaten hinzufügen und gut einrühren. 3 esslöffel olivenöl beimengen und alles so lange rühren, bis knetmassenkonsistenz erreich ist.

*) dient der geschmeidigkeit, kann aber auch weggelassen werden. weiß von euch jemand, wie das ist, wenn es verschluckt wird? dazu kursieren recht gegensätzliche informationen ...


wir haben nur die halbe menge gemacht — das passt gut.

mit bemerkenswerter ausdauer und hingabe wird seither nahezu allnachmittäglich gedrückt, geschnitten, gerissen, geklopft, geknetet, gebaut. selten zuvor hab ich das füchslein je so konzentriert gesehen; und insbesondere so im wortsinne konstruktiv tätig: aufbauen! auch so eine neuentdeckung.


vonseiten der knetmasse werden die pausen plastikbedost im kühlschrank zugebracht. am liebsten natürlich in motorradmitmanndraufform (da bin ich jetzt schon richtig gut im bauen, haha) ... alsdann, frohes modellieren!

10.10.13

mein lieber freund ...




... und zwetschkenröster. einfach und köstlich und auch ohne und dazwischen. zwetschken, ein paar schluck wasser und eine zimtstange bedeckelt leise dahinköcheln lassen. eingaumen. wie immer gernst auch sahnebegipfelt. zum zwitschern. so köstlich einfach kann es sein; und klingen. für die fröhlichkeit.

8.10.13

das füchslein trägt ...



..., kurz vorm aufbruch in die heiß geliebte kinderkrippe noch schnell eine ballspielunddinkelkeksjausenpause vor der als zeichenuntergrund entdeckten wand einlegend, die zwergenmütze von hier (im hintergrund dort übrigens zu sehen: ein paar der kalenderperlhühner) und einen neuen bzw. ein neues »aal« (halstuch, ich nenne es zwar schal ...) um den »aal« (hals) — ist ja alles das gleiche. zu »aal« (warum fällt mir dabei nur immer das ekelhafte aaleimpferdekopfbild aus der blechtrommel ein, und das in aller früh ...) nummer eins, einer gehäkelten variante, kommt alsbald ein tutorial. der wahre held hier ist aber der behüllte luftballon, der ob seines alle guten eigenschaften seines kernes konservierenden und sich von allen nicht so guten befreienden und damit geradezu verzückenden flug- & hüpfverhaltens unser aller ballverliebtheitsherzen höher schlagen lässt. die idee ist so genial wie einfach umgesetzt, dank dieser formidablen anleitung. weil mir die etwas aufklaffende luftballonreinstopföffnung nicht so recht gefiel, hab ich hier eine kleine veränderung vorgenommen und eine leicht überlappende version genäht. das mirüberlegen, wie das am besten anzustellen ist, fand ich einigermaßen mühselig — was auch immer es ist, mein nählogisches denkareal ist leider nicht gerade eines der fruchtbarsten ... damit ich das nächste mal weiß, wie es geht, und auch für alle anderen gedankenknotengefährdeten:



°°° 1 °°°
den für einen dreimaligen zuschnitt vorgesehenen sechseckigen »deckelteil« nur einmal zuschneiden. dann entlang der eingezeichneten linie falten; diese linie verläuft im abstand von 1 cm parallel zur gedachten mittellinie. die entstandene form wird nun zweimal im stoffbruch zugeschnitten, wobei die mit dem pfeil markierte kante bündig zum stoffbruch liegt.

°°° 2 °°°
die zwei entstandenen sechseckvariantenteile auseinanderfalten.

°°° 3 °°°
rechts auf rechts aufeinanderlegen, und zwar so, dass in der mitte jeweils zwei ecken übereinanderliegen (die ecken zwischen den beiden roten linien sind jeweils doppelt).

°°° 4 °°°
entlang der rot markierten linien mit geradstich absteppen und die nahtenden gut sichern. diese naht ist jeweils nur ca. 2 cm lang.

°°° 5 °°°
zum schluss den stoff zurückklappen. ausgehend von bild 4 würde das bedeuten: den mit der linken seite nach oben schauenden stoff so weit wie möglich herunterklappen; das unten mit der rechten seite oben hervorschauende stoffstück nach hinten oben zurückklappen. abschließend drüberbügeln und laut anleitung weiterverarbeiten.

ich hoffe, das war einigermaßen verständlich. der luftballon wird dann durch die öffnung in die luftballonhülle aka lubahü gesteckt, aufgeblasen, am ende zusammengedreht (das reicht, knoten ist nicht notwendig) und das kleine reststückchen unter die überlappende lasche gewurschtelt. und dann kann losgeheldet werden. frohes schupfen euch. und wir werfen den ball weiter zu fräulein rohmilch und den bei ihr versammelten benähten kindern, zu mizoal und den sich bei ihr ein stelldichein gebenden creadienstaglingen, zu den in selbermachkleider gesteckten buben bei made4BOYS und selbstredend zu den bei roboti liebt zu gebührenden ehren gelangenden alltagshelden. und hopp.

7.10.13

zucchini verkucht



gäbs kein gemüse, wäre ich — kulinarisch betrachtet — ganz schön traurig. das ist — ernährungstechnisch betrachtet — eigentlich ein riesenglück. eigentlich. weil man gemüse ja auch in weniger gesunder form zu sich nehmen kann. allerdings auch (um meiner reframing-leidenschaft wieder einmal genüge zu tun): weniger gesundes gesünder (wieder eines von den guten wörtern: gesünder gilt, gesunder auch, hauptsache mehr gesund) machen durch gemüse. ha! kann man sich zumindest einreden. beispielsweise kuchen durch zucchini. beispielsweise indem man 4 eier mit 200 g rohrohrzucker schaumig, schaumiger und noch schaumiger rührt, 1 1/2 teelöffel zimt und 150 g gemahlene mandeln hinzufügt, nach und nach 1/4 l rapsöl einrührt, 400 g geraspelte zucchini dazugibt und 300 g dinkelvollkornmehl, vermischt mit 1 teelöffel natron und 1/3 päckchen backpulver unterrührt, dann den teig auf ein befettetes backblech leert, gleichmäßig verstreicht und den kuchen bei 160° C im vorgeheizten backrohr 25 minuten bäckt, ihn herausnimmt und auskühlen lässt und zum krönenden abschluss mit schokoladenkuvertüre bestreicht. oh là là. so was von fluffig. so was von gut. so was von ... naja, fast irgendwie ein kleines bisschen gesund ...

das rezept habe ich übrigens von meiner mama und die hat es von einer bekannten und die hat es keine ahnung woher. und da es gerade so schön im weiterreichen ist, geb ich es hinüber zur lieben fee, deren gemüseglück leider gar nicht so groß ist wie das meine und die sich deshalb auf die suche begeben hat nach eben diesem, fürs erste mal in zucchiniform. fee im gemüseglück soll herauskommen dabei. wenn ich mithelfen kann, freue ich mich. und sollte es nicht für das ganz große glück reichen, dann vielleicht wenigstens für einen moment davon. in kulinarischer form sammelt die katja immer montags. in diesem sinne: glückliches zucchinischmausen.

5.10.13

oktöberliches tassenkränzchen


anlässlich stefanies geburtstag warte ich mit einer tassenfamilie auf — mein erstes mal bei der drawing challenge. hab einen wundervollen tag, liebe stefanie!

on the occasion of stefanie's birthday, i'm coming along with a bunch of cups — accepting the drawing challenge for the first time. have a wonderful day, dear stefanie!

4.10.13

tee trinken



mein hübschmadamchen nach der ersten hochrechnung der österreichischen nationalratswahlergebnisse vergangenen sonntag mit verzweifelter stimme: »bitte, kann irgendwer die menschen gescheit machen.«

hoffen bringt nichts, tarte essen ein wenig trost, tee trinken vielleicht weisheit. matcha mit milch erscheint mir aus geschmacklicher perspektive augenblicklich am aussichtreichsten. und weil fröhlichkeit begleitermäßig einer von der ganz angenehmen sorte ist: mit marja kindermündern lauschen.

2.10.13

vorausschauendes kalendergegacker



drei ganze monate hat es noch, das jahr 2013, ein ganzes viertel davon ist noch übrig. dennoch kalendert's schon allenthalben und ich werde ein wenig nervös, weil mir das sagt, dass ich mit meinem 2014erkalender — auch wenn mir das in anbetracht der jahreswendedistanz und des vorhandenseins aller dreizehn zeichnungen gar nicht so vorkommt — ein wenig in verzug bin. notabene: normalerweise beginne ich mitte dezember erst mit dem zeichnen ... deshalb sei schon einmal vorausgeschickt: ganz wie von isabell gewünscht, wird es nach dem phlegmatischen schabrackentapir im nächsten jahr ein kokettes helmperlhuhn als papierne begleitung geben. gedruckt wieder auf säurefreiem, naturweißem papier in din a6, handgelumbeckt und gelocht (der neue papierbohrer ist immer noch nicht angeschafft, aber das wird). mehr dazu, sobald es mehr dazu gibt. das hoffentlich bald.

1.10.13

bleistiftkopf



zu helden hab ich sie an dieser stelle schon einmal anthropomorphisiert, die bleistifte. und jetzt lass ich sie ihr wahres gesicht zeigen. eingehüllt in zeitungspapier, kleisteraufgepappt. bekopft mit grandiosem plastiform. größere köpfe daraus gabs hier und hier schon einmal zu sehen. abschließend deckfarbengefasst.


fürs immerdrankdenken, wenigstens beim schreiben: den kopf hochhalten. creadienstags ganz besonders. und außerdem: radieren geht immer.