31.8.13

gemacht und gemocht. zum beispiel 3



.: valie exportieren

.: pupillen in den schattenwanderkreis legen von ke°pa | 10 + 11

.: über strukturen nachdenken und schlupflöcher darin

.: kürbiskerne aus ihren fasermänteln schälen

.: zum ersten mal selbst einen strudelteig machen und in die dünnhäutigkeit ziehen

.: vertrauen darauf, dass die buchstaben wahr sind auf dem wsakeschen zierratundgoldstück

.: jungfrauen im grünen dem herbst entgegentrocknen lassen

.: linie an linie schmiegen

.: der wahrheit ins knopfauge blicken

zum beispiel. und tausend anderes. wochenendbaumeln, fuß- und seelenwärts.

28.8.13

mmm #5 °°° horock



ein produktives wochenende liegt hinter mir und ich zur belohnung halb im eck. aber weils da ungemütlich ist, hab ich mir gesagt: gib dir einen ruck rock und hüpf raus, horock! rauf aufs seil, zu den vögeln. na also. und damit ich das mit dem horocken auch in zukunft nicht vergesse, hab ich mir an taschentuchknotenstatt einen genäht, einen horock, einen richtigen (obwohl es sich in wahrheit wohl eher um eine rockho handelt, aber hm ...) — taschenlos in übrigen, wobei die gewünschte schlichtheit der praktikabilität zulasten fällt. ich sollte mich doch auf die sullivansche funktionsfolgende form besinnen, schwane ich mir selbst, und die erschöpft sich, was mich betrifft, nicht in der einhüllung allein, sondern beinhaltet dringend auch die bereitstellung einer transportmöglichkeit für diverse zettelchen zumindest. mein beinkleidschatz, mein aktueller, ist er aber allemal, der horock.

der schnitt ist ein von der schwesterlichen haremshosenneuanschaffung tief inspirierter; und grad kürzlich hab ich den verweis auf den recht ähnlich aussehenden für eine kleinformatig anguru genannte hose 19nullsiebenwärts entdeckt. geschnippelt hab ich ihn aus selbst für die akademische malerin farblich unbenennbarem feincord, und zwar quer zum fadenlauf, woraus sich eine mir auggefällige horizontale struktur ergibt; hüft- und wadenwerts gebündelt mit jersey in petrol. neun nähte und reingehorockt. weitere folgen. olè.

mit den füßen immer fester in den nähwolken oder zumindest tänzelnd auf dem garn, es wird. mmm-motiviert umso mehr. horockt den tag!

27.8.13

chapeau, monsieur!



3 sind ihrer, aller guten dinge. 3 jahre. nummer 3 im titelreigen. 3 stunden jetzt. 3mal so hoch.
herzensglückwünsche dir, mein herzensglückstück von 3en. 3erlei. und mehr.

26.8.13

zitronenmousse



in anbetracht des doch recht unvermittelten inderversenkungverschwindens jeglicher rezeptpostings hier könnte man geneigt sein zu meinen, im hause ulma würde nicht mehr gegessen oder so. haha. weit gefehlt. tatsächlich ist es nämlich so: wir schaffen es ganz einfach nicht, das gekochte, gebackene, gerührte zu fotografieren, bevor wir es essen. so schauts aus. also, ich schaffe es nicht (die diesbezüglichen ambitionen meiner mitessenden hier halten sich ohnedies in grenzen und ich habe den verdacht, dass sie auch nicht ganz unfroh darüber sind, nicht noch diverse aufdentischkraxlereien und ähnliche essensverzögernde spompanadeln, wie das hierzulande so schön heißt, meinerseits zum zwecke des rechten fotoblicks mit hungrigen bäuchen, das besteck bereits gezückt, abwarten zu müssen, bevor das aufgetischte endlich seinem wahren bestimmungsort zugeführt werden darf) — mit einer kleinen im halbaufgegessenen zustand gerade noch eingefangenen ausnahme: der himmlischen zitronenmousse, die einmal behimbeert war, ein paar minuten früher. frisch schmeckt sie und zugleich so schön gewichtig-cremig, wodurch sie sich formidabel spätsommerlich macht.


gerührt hab ich sie so: einer von zwei bio-zitronen die schale abgeraspelt und den saft beider ausgepresst. saft und schale gemeinsam mit 75 g reissirup in 1/4 kilo ricotta gut eingemixt. 200 ml sahne gemeinsam mit einem päckchen vanillezucker steifgeschlagen und unter die creme gezogen. in gläser gefüllt und eine rosa decke aus ein paar pürierten puderbezuckerten himbeeren darübergelegt; ein paar ganze noch oben drauf und dann für ein paar stündchen in den kühlschrank gestellt. das wars auch schon.


meiner mit himbeeren so fest verknoteten etymologieliebe zuliebe noch, in studienanfangszeitenerinnerungen schwelgend: das präfix him- ist ein unikales morphem, das heißt, es kommt nur in dieser einen verbindung vor; es geht zurück auf ahd. hinta = hirschkuh. die himbeere könnte etymologisch betrachtet die beere sein, die wächst, wo die hirschkuh weidet. schön oder? ich mag so unbedingt alltagsnotwendiges und -brauchbares wissen! kommt gut durch den tag damit!

wer sonst noch montäglich mhhhhhhende glücksmomente zubringt und das in einer form, die vorheriges abfotografieren erlaubt, das kann man sich gesammelt hier ansehen.

23.8.13

freiheit


kopf für mama, plastiform/aqaurellfarben, 2008























frei und schlecht

ich bin frei und mir ist schlecht.
warum sollte mir nicht schlecht sein?
freilich sollte mir schlecht sein,
und es ist mir auch schlecht.

es könnte mir allerdings auch nicht schlecht sein.
dann würde ich sagen: ich bin frei
und mir ist nicht schlecht.

(ernst jandl)



freiheit, irgendwie, zumindest. mit einem besonderen gruß an rike.

und in einer anderen form: ich dachte immer, dass ich eigentlich ganz gut radfahren kann ... danke fürs aufwecken, herr macaskill.



ich geh dann mal ein bisschen üben. auch ein wochenendplan. euch ein frohes!

20.8.13

das füchslein trägt ...


... stolzerfüllt (und zeigt mitten im bildrauschen — die wohnung ist weinwuchsvordensüdfensternbedingt im sommer noch dunkler als im winter) nebst schwammerlruderleiberl nach dem kostenlosen ottobre-schnittmuster von hier und keks in der hand (immer immer immer irgendetwas) die erste eigene tasche nach dem fabelwaldhaften herzekleidebook "Kindertasche Reineke", die ich für die liebe steffi probenähen durfte. perfekt getimt (hab ich heute einen schiefen blick oder sieht das für euch auch so sonderbar aus, geschrieben ...) — denn in einem monat ist es so weit und das füchslein ist ein vormittagskinderkrippenkind. oh, das wird spannend. aber mit so einer tasche kann ja gar nichts schiefgehen; zumal nicht wenn sie reineke heißt, ungeachtet dessen, dass des füchsleins ausführung eine dickbauchfischapplizierte ist (ich gehe von einer hitzeunterbewusstseinsmotivwahlsteuerung aus). gerade recht dimensioniert für jausenbox und trinkbecher, mit extrageheimtascherlbenähtem automusterstofffutter (in sachen motorisierte: genderneutrale erziehung fehlgeschlagen, völligST) und längenverstellbarem träger — einfach  g r o ß a r t i g  ist sie.


nein, sie ist natürlich ein ulmanähstück und hat somit freilich ihre kleinen ... hm, wie soll ich sagen ... auffälligkeiten. (man erinnere sich etwa an das supermurksshirt.) aber das ändert nichts daran, dass das e-book formidabel ist, ganz in steffimanier: akkurat und detailliert, zugleich einfach und klar, nebenher hübsch gemacht und einfach sympathisch. und das tolle: man kann es auch schon kaufen, nämlich hier.

ein wort noch zum ruderleiberl, das ich (abgesehen vom durch die doppelnaht etwas steifen halsausschnitt) ehrlich ziemlich cool finde: den stoffprint widme ich mit einem kichernden augenzwinkern der füchsleinoma — liebe mama, wird schon werden mit dem schwammerlfinden. füchsleins streifzug führt auf gut feinsachenfindglück über mizoals creadienstagssammlung zu den benähten kindern bei fräulein rohmilch und den buben im speziellen bei made4BOYS.

18.8.13

skizzen zum sonntag :: knoblauch


























imagine a life as a clove of garlic ...

und trotzdem einen schönen sonntag. mit eingelegtem knoblauch zum beispiel. gemütlich in olivenöl tümpeln — gleich besser, die vorstellung.

17.8.13

blogzeug :: hover-pin-it-button einfügen




heute mal etwas ganz anderes, für alle bloglosen leider völlig un:p:interessantes (oder, was viel besser wäre: vielleicht ein ansporn zum selberbloggen?). dafür aber zumindest mit samastagsskizze versehen: eine kleine pintanzgruppe in bunten spätsommerkleidern — als kleine entschädigung sozusagen.

um es gleich zu sagen: ich bin ja eine ziemlich faule pinnerin. nichtsdestotrotz finde ich pinterest eine sehr feine sache. also habe ich mir den pin it button heruntergeladen, mit dessen hilfe ich mir bei streifzügen in den netzweiten irgendwie ins herz springende bilder pinnen kann — zum wiederansehen, zum erinnertwerden. (ja, ich betreibe das wirklich ganz und gar ausschließlich für mich, followerunambitioniert.) wenngleich das ein gutes knöpfchen ist, bin ich aber dennoch oft genug einfach zu faul für die notwendigen (im einzelnen nur minizeitfressenden, aber — ha, jetzt kann ich endlich wieder einmal eine dieser ganz weisen weisheiten anbringen — man weiß ja wie das ist mit dem kleinvieh und dem mist ...) herumklickereien; oder ich vergesse einfach die schiere möglichkeit des pinnens, ernsthaft. sehr entgegen kommt es mir da, wenn bei bildern beim drüberfahren mit der maus (aka neudeutsch hovern) ein pin it button erscheint. und weil ich dachte, dass es vielleicht auch anderen so geht, hab ich diesen effekt hier bei mir vor einiger zeit eingefügt. die liebe dania wollte nun wissen, wie ich das gemacht habe. also erklär ichs für alle, die sich das auch fragen. gerne nämlich.

und zwar geht das so:

1. im blogger-dashbord (ich kanns nur für blogspot sagen) vorlage > html bearbeiten auswählen.
2. mittels strg (bzw. ctrl) + f suchen nach: </body>
3. direkt oberhalb den folgenden code hineinkopieren (alles zwischen den gepunkteten linien ohne diese selbst):

................................................................................................................

<script>
//<![CDATA[
var bs_pinButtonURL = "http://3.bp.blogspot.com/-y3xzTGiGzH0/UK4XOaUpdaI/AAAAAAAADw8/Z1MH4Jr4Efo/s1600/pinterestx1_72.png";
var bs_pinButtonPos = "center";
var bs_pinPrefix = "";
var bs_pinSuffix = "";
//]]>
</script>
<script src='http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.8.2/jquery.min.js' type='text/javascript'></script>
<script id='bs_pinOnHover' src='http://greenlava-code.googlecode.com/svn/trunk/publicscripts/bs_pinOnHoverv1_min.js' type='text/javascript'>
// This Pinterest Hover Button is brought to you by bloggersentral.com.
// Visit http://www.bloggersentral.com/2012/11/pinterest-pin-it-button-on-image-hover.html for details.
// Feel free to use and share, but please keep this notice intact.
</script>

................................................................................................................

4. speichern und das wars auch schon.

wer mag, kann noch das erscheinungsbild ändern:

a. die position, an der der button aufscheint: dafür center (in der 5. zeile) ersetzen druch
... topleft
... topright
... bottomleft
... bottomright
je nachdem, was so gefällt. dabei darauf achten, dass die gänsefüßchen stehenbleiben.

b. das aussehen des buttons selbst. dafür einfach die button-url (in der 3. zeile) ersetzen durch die eines selbst erstellten und hochgeladenen buttons oder durch die eines vorgefertigten; eine sammlung solcher gibts zum beispiel hier.

gelingendes nachbasteln! ich hoffe es.

und ich hab mir das alles übrigens nicht selbst ausgedacht (dafür reicht mein html-wissen leider bei weitem nicht), sondern mich — wie aufmerksame codedurchleser/innen vielleicht bemerkt haben — an der englischsprachigen BloggerSentral-anleitung entlanggehangelt.

15.8.13

das grosze im kleinen



«das große nass» lautet das heutige motto bei nic. beauty is where you find it, hat sich auch das füchslein gedacht und sein kleines nass selig genossen, als wärs das größte. mit jedem kinderstaunen angesichts des vermeintlich unbestaunenswertesten immer wieder daran erinnert werden: das kleinste birgt manchmal das größte — dankbarkeit, die so dankbar macht; für die kleinen mentoren, für das leben. und die augen die lider hinauffalten lässt für das  w u n d e r -bare, überall.



immer. immer. habt es  w u n d e r v o l l !

14.8.13

zuckerlsüsze alltagskleinigkeiten



ich finde es nett, wenn von zeit zu zeit anfragen eintrudeln, ob ich dies oder jenes vielleicht probieren und hier ein wenig über meine erfahrungen mit dem probieren und vor allem dem probierten berichten möchte. das meiste, was mir da zum probieren vorgeschlagen wird, erscheint mir zwar leider nicht probierverlockend, aber hin und wieder ist dann doch etwas dabei. dann zum beispiel, wenn mir jemand ein buch anbietet. das nehm ich immer gern. und vom fischer-verlag hab ich eines bekommen:



die sich selbst so titulierende in tokyo lebende australische «basteltante» hello sandwich stellt darin jede menge selbermachprojekte vornehmlich aus papier (am ende des buches gibts 10 gemusterte extrablätter zum verbasteln) und stoff vor, angefangen von lesezeichen und geschenkverpackungen über kleine heftchen und girlanden bis hin zu taschen und herzkissen; da wird geschnitten, gestempelt, genäht, geklebt und vor allem viel verziert. eine neuerfindung des rades findet man in dem büchlein nicht; vielmehr würde ich es als eine kleine synopse großteils recht einfacher bastelideen mit übersichtlichen schritt-für-schritt-anleitungen sehen. die ästhetik entspricht, lapidar gesagt, mehr dem plastikjapan als dem traditionellen und ist — titelgemäß — eine recht süße; entsprechend die zielgruppe meines erachtens (mein genderherz blutet, aber ich denke so ist es nun einmal): mädchen. wäre mein 14-jähriges hübschmadamchen bastlerin, würde ihr das buch vermutlich gefallen. als inspirationsquelle ist es aber auch nett für alle, die das zuckerlrosasüße nicht so mögen; lässt sich schließlich alles auch viel unsüßer ausführen. mit solchem fokus werd ich mir demnächst ein projektchen zur umsetzung aussuchen; ich denke, da sollte sich das ein oder andere finden.

ich danke dem fischer-verlag für das rezensionsexemplar. was mich betrifft: gerne wieder.

12.8.13

löffelliebe




der elterliche garten. der apfelbaum spendet augentrost gegen das sonnengleißen und ein klein wenig kühle. das füchslein planscht im wassertrog, wackelt durch die wiese und perlt sich ribiseln vom strauch und in den mund. mit dem arbeitshandschuh und einem stück zirbenholz in der linken, dem frisch geschäften schnitzmesser in der rechten schabe ich schicht für schicht vom zirbenholz in meiner (nach ein paar ausrutschern und kleinen fingerkerbschnitzereien arbeitshandschuhumhüllten) linken. holzduft in meiner nase. im schältakt. schürfrhythmus im ohr. und zwischen iris und händen ein gedankenwanderschleier. die konzentration umhüllt von ruhe, friedlichkeit. meditativer automatismus. und irgendwann, irgendwann ... ist etwas geworden.


zwei löffel. oder drei. der dritte als mehlschaufel gedacht. vielleicht auch ein kleines schüsselchen. fein glatt geschmirgelt. schleifdurchgang nach schleifdurchgang mit immer feiner gekörntem papier. die mehlschalenendschliffmodellierung vom keramiker. danke, papa. so samtig, die oberfläche. glatt und weich. handschmeichlerisch.


und am ende ein baumwolltuch tränken in olivenöl und ummanteln mit einem dünnen film. zwei. drei. das holz saugt es durstig auf, nimmt eine dunklere färbung an. die maserung tritt deutlicher hervor. wuchslinien. baumgeschichte.


löffelliebe. neu entfachtes feuer. das lodert und mehr will. holznahrung. creadiens- und jedentags.

9.8.13

gipfelmütze °°° eine anleitung



so gerne auf den bergen unterwegs bei diesen temperaturen. das füchslein rückenwärts dabei. und oben dann der weitblick, die nasen im wind. und damit die kleinen ohren geschützt sind, musste eine kopfbedeckung her: eine richtige gipfelmütze; ein knobzsches surfermützenpendant — bloß für himmels- statt für wassernähe. ein bisschen abgeändert gehäkelt, aus blautönenden wollresten verschiedener stärke. und zwar so:

mit häkelnadel nr. 4 eine luftmaschenkette geschlungen, ein bisschen mehr als kopfumfanglang, und mittels kettmasche zum ring geschlossen. dann: 2 luftmaschen und weiter mit stäbchen, im nachlustundlaunewollwechsel runde für runde je mit kettmasche geschlossen und wieder mit 2 luftmaschen begonnen — so lange, bis das band bei der anprobe scheitelhoch war. in der nächsten runde 3 stäbchen gehäkelt, 2 zusammen abgemascht und wieder 3 gehäkelt usf. in der darauf folgenden runde das ganze mit 2 stäbchen dazwischen, in der nächsten mit einem und in der letzten runde schließlich immer 2 stäbchen zusammengehäkelt. den endfaden mit einer stopfnadel durch die obere maschenkante geführt und zum schließen zusammengezurrt. alle fäden vernäht und fini. oder nicht ganz: wegen huschhusch (mützenhäkeln bei 36° ...) ist die haube ein klein wenig zu kurz ausgefallen bei mir. also unten einfach noch zwei stäbchenrunden angefügt — das mag ich so ganz besonders am häkeln, dass man so schön tricksen kann.


bei mir wird weitergehäkelt, für die übrigen gipfler. allen nachwerkler(inne)n: frohes häkeln, gutes gelingen und schönes, gut behütetes gipfeln!

6.8.13

das füchslein trägt ...



... eine okkarina und bespielt sie aufs versierteste. und wenn die sonne untergeht und die pünktchenbüx zu kühl wird für die kleinen haxerl, mittelaltergedudelpassend dazu eine verkehrte obelixpumphose (welch x-freundlicher satz!) nach eigenem schnittmuster mit langen langen bein- und ebensolchem bauchbündchen — auf dass sie lange passe (von zwei jahren mindesten geh ich aus ;) ... obwohl: so es eine korrelation zwischen schrittzahl und wadenumfang gibt, ist die wahrscheinlichkeit als mäßig einzuschätzen). und dazu für die männlichkeit: ein rippunterleiberl, wie immer nach heiß geliebtem schnabelinaregenbodyschnitt, ganz ohne ärmel und versäuberung, ruckizucki — den außentemperaturen im nähaufwand wie in der körperbedeckungsnotwendigkeit rechnung tragend.

weil heute dienstag ist und fräulein rohmilch sammelt, was die kinder so tragen, mizoal frisch gemachtes, meertje auch, das füchslein ein bub ist und selbst genähte füchsleinkleidung also zu made4BOYS passt, und wenn wie hier aus alten shirts (eins vom papa für die hose, eins vom hübschmadamchen für das ruderleiberl, wies der monsieur so schön nennt), auch zu ninas gerade sommerpausierender upcyclingsammlung, macht das füchslein zweibeinig (!) die runde und kusshände werfend bekanntschaft mit den selbstmachschönheiten überall dort. folge, wer kann und mag.

3.8.13

gemacht und gemocht . zum beispiel 2



:: wassertropfen perlen lassen in goldberandete ke°pa | 09

:: überlegen, ob mohn in kapseln schläft

:: maulbeeren verkosten und verbackmöglichkeiten ersinnen

:: äuglings kornblumen vom augartenporzellan pflücken

:: verblassende mondstücke von blaugeflirr umzittert werden sehen

:: an baumschattenorten lesestille suchen

:: einen hochmütigen holzlamarücken streicheln

:: lavendelduft kosten und in brot und sirup legen

:: weitblick bewahren üben

zum beispiel. und weiterbaumeln.

[pic: nana]